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Tag: booking.com

Der Billboardeffekt, oder Sichtbarkeit ist Trumpf!

Ich habe hier im Blog schon öfters vom Billboardeffekt gesprochen. Der Effekt beschreibt ein Phänomen,  dass alleine die Präsenz auf Buchungsportalen schon zu Buchungssteigerungen führt. Die genaue Studie könnt ihr hier nachlesen. Expedia selbst hat die Zusatzbuchungen zwischen 7,6% und  26% beziffert.

Um jetzt von der grauen Theorie etwas in die Praxis zu kommen habe ich letztens folgenden Test gemacht. Das Wellnesshotel Majestic am Kronplatz stellt seinen Hotelnamen von „Alpine Wellnes Resort Majestic“ auf „Majestic Hotel & Spa“ um. Seit einiger Zeit läuft die Namensänderung auf den Internet-Portalen. Die Printgeschichten werden von Zeit zu Zeit nachgelegt.

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Das Spiel mit Booking.com

Ich möchte hier mal ein paar Gedanken zu booking.com verlieren.

 

Fakt ist, dass kein Hotelbetriebe mittelfristig an dem Buchungsgiganten vorbei kommt. Vor einiger Zeit verzeichneten fast nur Stadthotels größere Umsätze über diesen Online-Kanal. Mittlerweile zieht der Erfolg auch auf dem Land ein. Booking.com ist durchaus ein Vertriebskanal den man bearbeiten sollte bzw. muss

Es ist bei weiten nicht so, dass man seine Zimmer frei meldet und das war es. Nein auch hier gibt es Optimierungsmöglichkeiten. Provision, Öffnungszeiten etc. sind hier der Hebel wo man ansetzen muss um bei booking.com mehr Erfolg zu haben. Je mehr Provision ich booking.com gebe, desto besser behandelt mich der Online-Riese. So wird es aber mit jedem anderen Reisebüro auch gehen. Bei booking.com schlägt sich die Besserstellung in der Positionierung der Unterkunftslisten nieder. Es spielt eine großer Rolle auf welcher Position ich in diesen Listen bin. Weiter oben bedeutet mehr Umsatz.

Wie komme ich aber weiter nach oben? Ein wichtiger Faktor ist die Conversionrate. Jene Kennzahl die mir das Verhältnis zwischen Ansichten der Detailseite und der Buchungen vermittelt.

Meine These:

booking.com Position = Provision * Conversionrate

Die Conversionrate setzt sich wiederum aus mehreren Faktoren zusammen. Ganz wichtig ist hier der Preis. Leider ist das so… Einige meiner Kunden in Skigebieten machen im Winter weit aus weniger booking.com Umsatz als im Sommer. Im Winter ist der Preis ungleich teurer, die Position der Unterkünfte in der Destination rechtfertigt aber die Preissteigerung. Höherer Preis bedeutet weniger Buchungen, das dann schlechter Conversionrate und das wiederum schlechter Listenposition.

Es gibt nun die Möglichkeit bei booking.com als Prefered Partner einzusteigen (gekennzeichnet mit einem „Daumen Hoch“). Das bedeutet man wird immer ganz oben gelistet. Man muss dafür aber fixe Kontingente abgeben bzw. etwas mehr Provision zahlen als die Mindestprovision von 12%. Interessant ist diese Partnerschaft in Destinationen die nahezu unbekannt sind. So hat man die Chance auch bei der Hotel Südtirol Liste ganz oben mit zuspielen.

Wie ihr seht gibt es sehr viele Möglichkeiten mit booking.com erfolgreich zu arbeiten. Hier habe ich euch nur ein paar Faktoren genannt. Es gibt noch einige mehr.

Was man bei booking.com noch erwähnen sollte ist der Kundenkontakt. Wenn man mal kein Zimmer geöffnet hat, dann werden die Hotels direkt kontaktiert per Telefon oder auch durch etwas forsche Mails. Mir kamen auch schon „Drohungen“unter, dass sofort Zimmer geöffnet werden müssen sonst wird das Hotel nicht mehr angezeigt. Ich weiß nicht ob das der richtige Weg ist…

Was meint ihr. Wie wird es mit den Buchungspotalen weiter gehen?

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