Ich liebe Umsatzauswertungen aus ASA (für alle nicht Südtirol. Asa = Hotelprogramm). Wenn man die Anfragen sauber einpflegt dann hat man am Jahresende ein super Überblick wie in Zukunft die weichen gestellt werden müssen. Leider fehlt dieses Know How bei schätzungsweise 80% der Südtiroler Hoteliers. Es ist immer wieder wahnsinnig wie Budgetentscheidungen vom Bauchgefühl her entschieden wird. Das ist natürlich auch ein Grund warum es extrem schlechte Portale sich noch am Markt halten. Ich könnte hier eine lange Liste anfügen die ein NOGO für Hotelbetreiber sind. Aber das lassen wir mal 😉

Zurück zum Thema. Warum ist das Internetmarketing im Tourismus so beliebt? Weil man sehr viel messen kann ohne größeren Aufwand. Anders bei Printmedien, hier ist das Tracking etwas aufwändiger aber auch möglich (Trackingdomain, Trackingmail etc…). Jetzt stellt sich aber die Frage: Wieviele Leute haben mich online gefunden und später dann angerufen? Hierzu macht sich natürlich auch Google seine Gedanken. Anbei habe ich eine tolle Studie von den Jungs aus Mountain View gefunden. Die Studie sagt, dasss 68%  der Urlauber die Reise online bucht. 22% haben ihren Urlaub offline gebucht nachdem sie die Informationen online gefunden haben. Leider kann ich die 22% nur sehr schwer messen. Die Studie ist jetzt aus dem Jahr 2008  dürfte aber noch gelten bzw. als Grundkennzahl gemessen werden.

Nun stellt sich die Frage. Kann man bei allen Online Umsätze pauschal 22% drauflegen, damit man wenigstens eine Kennzahl hat welcher Betrag bei einem gewissen Kampagne dazu kommt? Was meint ihr?

Natürlich wäre die These Wasser auf den Mühlen der Portalbetreiber die sonst schon schlecht dar stehen. Wenn die Zahlen nicht stimmen geht es dann nur zu oft um Branding und Sichtbarkeit 😉

Dann wünsche ich mal schönen Wochenstart!