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Internet - Marketing

Jede 3. Anfrage eine Buchung?

Diese Kennzahl hat vor kurzen Kohl & Partner veröffentlicht. Sie haben bei 75 Hotels in Österreich diesen Check durchgeführt und sind auf dieses Ergebnis gekommen. Ähnlich rechnet es der HGV vor. Hier spricht man von 3-4 Anfragen eine Buchung.

Kann man diese Kennzahl jetzt aber pauschal auf einen Betrieb abwälzen. Ich glaube nicht. Wenn ich meinen Betrieb im Internet nur wenig vermarkte dann wird die Zahl sicherlich noch besser werden. Ich werden dann nur noch Stammkunden auf meiner Seite haben die vielleicht per Direkteingabe auf meine Homepage gekommen sind. Diese werden natürlich auch anfragen und dann direkt buchen.

Wenn ichmich  nun aber auf vielen Portale bewege dann glaube ich nicht das 3 Anfragen  zu schaffen sind. Viele Internetportale arbeiten mit „allgemeinen“ Anfragen, d.h. der Gast wählt im Anfrageformular z.B: alle 4* Hotels in den Dolomiten aus. Alle Portalkunden die dieses Kriterium erfüllen werden die Anfrage bekommen. Dann konkurriert man schnell mal mit weiteren 50 Hotels um die Buchung. Dementsprechend wird bestimmt auch der Buchungserfolg gemindert. Dieses System dürfte die Anfrage / Buchungsquote extrem steigern. Ähnlich ist es  z.B. bei Adwordskampagnen. Auch hier versucht man mit allgemeineren Begriffen die Buchung zu ergattern. Das Keyword „Hotel Dolomiten“ wird sich weit aus weniger in Buchungen umschlagen als z.B: Hotel Olang.

Der Gast kennt bereits das genaue Ziel und die Konkurrenz ist bei weitem kleiner. Das Suchvolumen um „Hotel Dolomiten“ lockt dafür aber mit wesentlich mehr Suchvolumen, und daher auch mit mehr Buchungen.

Deshalb meine These: Je mehr Aktivität im Webmarketing desto schlechter wird die Buchungsquote, dafür steigt aber die Anzahl der Buchungen.

4 Comments

  1. Dem können wir nur voll und ganz zustimmen! Danke fürs Bloggen.

    Ergänzen möchte ich hier: unsere Messung komt aus dem Korrespondenztool namens „Rezeptionsassistent“ und beinhaltet auch wiederkehrende Gäste! Das hebt die Buchungsquote natürlich ganz anschaulich.

    Die umgekehrte Frage, die ich mir immer stelle: Wieviele Anfragen brauchte in Hotel, um genügend Buchungen zu bekommen? Viel Budget ins Web-Marketing zu pulvern führt sicher zu ausgezeichneter Auffindbarkeit im Web, doch wie stehts um die Qualität der Anfragen? Portale, die allgemeine Anfragen versenden, verursachen viel Arbeit in der Anfragebeantwortung (denn wer kann es sich denn leistn, Anfragen nicht zu beantworten?)und die Ausbeute ist schlecht. Solche Portale empfehlen wir unseren Kunden nur eingeschränkt. Ein gutes Ranking der eigenen website kann auch über Optimierung, Content und Linkbuilding erfolgen.

    Daher der Kohl & Partner Praxis-Tipp: … eine Steigerung der Buchungsquote wird nicht nur durch E-Marketing erzielt. Die Zutaten für den Marketingkuchen müssen nicht nur gut gemischt, sondern auch klug gebacken werden. Dazu unser Pressedienst vom Dezember 2011.

    Gutes Gelingen!

  2. Hallo, ich schätze ein Betrieb mit durchschnittlichen Onlinemarketingbudget schafft in Südtirol 6-7 Anfrage eine Buchung.

    Es gibt momentan ja gute Tools bzw Schnittstellen, dass bei der Buchung auch die Herkunft zugewiesen wird. Deshalb sollte man mehr in Richtung Umsatz denken als auf Anfragen. Früher wurden Werbekampagnen nach Klicks bewertet, dann wurde nach Anfragen bewertet und jetzt geht man mittlerweile schon Richtung Umsatz. Lieber 10.000 Euro Umsatz mit 20 Anfragen anstatt für 100 Anfragen nur 1000€ umsetzen

    grüße

  3. Auf jeden Fall braucht man eine Profi zur Seite! lg Irmgard

  4. Habe bemerkt, dass ich unseren Pressedienst gar nicht beigelegt hatte – also hier die „kleine Nachtlektüre“. http://www.kohl.at/download.php?id=699

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