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Internet - Marketing

Die Angebotspalette von Booking.com

Ich habe mich hier im Blog schon öfter über die Tendenzen und Entwicklung zu Booking.com geäußert. Das Buchungsportal ist Freund und Feind zugleich. Jeder schimpft darüber, aber nur die Wenigsten wollen darauf verzichten. Booking.com ist nicht nur noch eine Buchungsportal. Die Holländer weiten ihr Produkt immer mehr zur 360 Grad Lösung für Hotels aus.

Neue Produkte für Hotels

Mittlerweile bietet Booking.com kostengünstige Webseiten an . Einige Betriebe aus Trentino bzw. Südtirol haben den neuen Werbeauftritt schon von Booking.com gestalten lassen.   Es gibt für die Webseiten zwei Versionen. Bei der kleinen Version die Webdirect genannt wird, werden  einfach 10% pro Buchung berechnet. Bei der größeren Version mit der Bezeichnung Webcomplete wird nach der Einrichtungsgebühr von 499€ monatlich nochmal 299€ verlangt.

Beide Modelle sind sehr interessant. Bei der Webdirect Variante bezahle ich nur auf den Erfolg. Kehrseite ist natürlich, dass ich für erfolgreiche Marktattraktivitäten nochmal zur Kasse gebeten werde. Webdirect wird aber nur kleineren Betrieben angeboten (so meine ich). Die größere Variante hat den Vorteil der monatlichen Ratenzahlung von 299€. Ich bezahle im Jahr 3588€. Das dürfte für jeden Betrieb finanziell zu schaffen sein. Wie die Webseiten nun funktionieren weiß ich nicht, bzw. ob auf individuelle Wünsche eingegangen wird. Mit diesen Angebot macht der Hotelier seinen Betrieb noch gläserner und die Leine zu Booking.com wird kürzer. Natürlich ist es angenehm den ganzen Vertrieb Booking.com in die Hand zu geben. Ob es aber Sinn macht steht auf einem anderen Blatt Papier. Hat jemand Erfahrungen mit den Werbeauftritten von Booking.com? Dann bin ich gespannt auf eure Einschätzung und Erfahrung!

Das nächste große Ding ist der Ratemanager

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Kennzahlen! Österreich misst anders als Südtirol

Ich habe mir schon lange den Newsletter von Kohl & Partner abonniert den ich immer interessiert lese.  Ab und zu sind auch Online Themen dabei, mit der  Ansicht von Kohl und Partner zum entsprechenden Thema. Wie auch im aktuellen Newsletter, in der über Kennzahlen zu Buchungsquoten gesprochen wird. Wenn man mit Kennzahlen arbeitet, sollten die Rahmenbedingungen immer dieselben sein. Ansonsten sind die Kennzahlen logischerweise nicht aussagekräftig. Im Finanz- bzw.  im Bereich der Betriebswirtschaftslehre gelten dieselben Spielregeln. Ein guter Cash Flow ist in Österreich gut, wie in Italien oder Deutschland oder auch im Kongo.

Anders sieht es mit Online-Kennzahlen aus. Aber hier erst mal der Link worum es geht. Kohl und Partner spricht von einer Buchungsquote zwischen 25-32% für den deutschen Markt. In Italien zwischen 9 und 15%. Hinterfragt euch selbst. Ist jede 4 deutsche Anfrage eine Buchung?

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Der Datenhunger von Google & Co.

Google ist ständig in Bewegung. Immer wieder gibt es neue Updates die nicht nur die Reihenfolge der Webseiten in den Suchergebnissen verändern. Die Tendenz geht immer mehr dahin, dass Google die Info  liefert ohne dass der User die jeweilige Webseite besuchen muss. Die Folge ist natürlich sinkender Google-Traffic auf den Webseiten

Hier ein paar Beispiele dazu wo bereits Google die nötige Information liefert


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Google Adwords schaltet Anzeigen in der Sidebar ab

Google hat in der Anzeigenauslieferung der Adwords Anzeigen einiges geändert. Es werden nun keine Anzeige mehr auf der rechten Seite der Suchergebnisse gezeigt. Zudem werden oberhalb den Suchergebnissen nun bis zu 4 Anzeigen dargestellt. Das heißt, dass die neutralen Suchergebnisse weiter nach unten rutschen. So bringen Top10 Platzierungen noch weniger Traffic als es jetzt schon war.

Im Anhang ein kleiner Screenshot wieviel ich ohne Scrollen bei der Google Suche noch sehe. Ihr seht einen Screenshot vom sichtbarenbereich eines 21,5 Zoll Bildschirm

Adwords Anzeigen

 

Warum macht das Google? 

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Einiges neu bei Facebook

Ich glaube fast jedes Hotel ist mittlerweile auf Facebook. Einige betreiben ihre Seiten mit Herzblut, andere haben eine Facebook Seite weil alle Mitbewerber eine haben. Zu welcher Sparte das jeweilige Hotel gehört ist leicht zu erkennen bei der Qualität der Posts. Ganz schlimm sind jene Fanpages die eigentlich nur automatisierte Mitteilungen von anderen Portalen wiedergeben zb: neues Bild auf Flickr, Blogpost etc… Mit wenig Arbeit viel erreichen, nur leider funktioniert das auch in der Onlinewelt nicht.

Bei uns in Südtirol gab es ja immer wieder Probleme mit der Zweisprachigkeit. Bis dato musste man immer zwei Posts schreiben, einen pro Sprache Besonders die Italiener fühlten sich immer wieder auf den Schlips getreten wenn in ihrer Sprache keine Mitteilung zu sehen war. Dies ist natürlich sehr aufwändig. Hotels haben ihre Mitteilungen in beiden Sprachen einfach in einem Post verpackt, oder einfach in Englisch geposten. Suboptimale Lösungen. Mittlerweile hat Facebook aber reagiert!

Unter den Seiteneinstellungen eine kleine Änderung vornehmen und schon hat man mehr Möglichkeiten

Facebook Multilanguage

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Im Januar geht die Post ab

Der Januar ist schon wieder vorbei und die Google Analytics Statistiken geben Jahr für Jahr das selbe Bild ab. Der Januar gehört zu einem der buchungsstärksten Monaten, und dass nicht nur für den naheliegenden Winterurlaub. Im Januar werden die Weichen für das ganze Jahr gesetzt. Wer die Werbung auf Privatsendern verfolgt dem ist vielleicht aufgefallen, dass Reisewerbung extrem oft dabei war von z.B. Weg.de, ab-in-den-urlaub.de, Kayak, Trivago etc. Die großen Reiseportale kennen das Buchungsverhalten ihrer User genau und setzen damit auch auf die kostspielige TV Werbung im so wichtigen Januar. Immer wieder ist von den Frühbucherangeboten die Rede. Wer früher bucht erhält einen günstigeren Preis, so die Message von den großen Reiseanbieten

Auch kleine Gastbetriebe oder Destinationen können dieses Phänomen in ihren Statistiken erkennen. Zugriffe und Anfragen sind wahrscheinlich überdurchschnittlich. Wie es aussieht hat sich bei den Urlaubern der Glaube an den Frühbuchervorteil verankert. Vielleicht spielt aber auch die Urlaubseinteilung in vielen Betrieben eine gewisse Rolle. Im Januar werden die Betriebsferien festgelegt für das kommende Jahr, und der Eine oder Andere wird da auch schon seinen Urlaub fixieren.

Diese Tatsache lässt sich auch sehr schön mit Google Trends belegen. Hier habe ich das Suchvolumen der Keywörter „Reise“ und „Urlaub“  über das Jahr 2015 abgebildet.


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So schaut die Stornorate bei Verschiebung des Skiopenings aus

Der November 2014 ging als einer der wärmsten Novembermonate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte ein. Schnee war keiner in Sicht und die Schneekanonen blieben stumm. Die angekündigten Skiopening’s im Alpenraum wurden fast alle verschoben. Die Bild Zeitung trug den Rest dazu bei. Blöd für alle Gäste die fix ihre Zimmer gebucht haben, um am ersten Skitag auf den geliebten Brettern zu stehen. Anreisen und in der grünen Landschaft spazieren gehen, oder die Stornokosten dem Gastwirt überweisen und Daheim bleiben?

 

Etwas besser war die Situation für alle Gäste über Booking.com gebucht haben. Bei vielen ist die Stornokondition über das ganze Jahr sehr locker. Kostenlose Storno Möglichkeit bis an den Anreisetag sind keine Seltenheit.  Im Anhang habe ich einen Buchungsscreenhot von  einem Skihotel am Kronplatz.

 

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Amazon drängt in den Reisemarkt!

Die Meldung schlug ein wie eine Bombe. Der Riese Amazon will sich nun auch einen Teil vom Online-Reisemarkt-Kuchen abschneiden. Wer mehr darüber wissen will der kann hier, oder  hier, oder hier nachlesen.

Viele meiner Kunden haben auf diese Nachricht hin geseufzt. Wieder jemand der an den sonst so dünnen Margen in der Hotellerie mitverdienen will. Man hat schon große Schwierigkeiten den Preis pro Saison um ein paar Euro nach oben zu schrauben. Da kommen die Provisionsrechnungen  über 12% bzw. 15% von den OTA’s recht ungelegen.

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Hilfe ich kann mich nicht entscheiden!

…diesen Spruch höre ich ständig von Hotliers. Sie werden täglich zugemüllt von Werbeangeboten und Versprechen, dass genau jenes Portal der golden Griff zur Vollbelegung ist. Besonders die Portallandschaft in Südtirol ist extrem vielfältig und ist mit fast keiner anderen Destination zu Vergleichen. Auf dem hart umkämpften Südtiroler Portal-Markt drängt nicht nur eine stattliche Anzahl von  deutschen Anbieten,  auch  italienische Portalanbieter sind auf dem Vormarsch.

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Neue Märkte braucht das Land!

Lange nichts von mir gehört. Zu Silvester habe ich mir den Vorsatz gestellt wieder mehr Posts zu schreiben. Naja bis März habe ich den Vorsatz erfolgreich gebrochen. Mal sehen ob in Zukunft mehr Zeit verbleibt, wahrscheinlich aber nicht 😉

Hier ein Bild dazu 😉

Aber weiter mit dem eigentlichen Artikel…

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